Das ist die Verbindung zur näheren Umgebung innerhalb eines Reglerverbundes. Das können z.B. alle CAN-Bus Teilnehmer innerhalb eines Gebäudes bestehend aus UVR1611 Reglern, CAN I/O- Modulen, CAN- Monitore und Bootloader sein. Dieser Bus ist mit seinen Eigenschaften in der Anleitung der UVR1611 ausführlich beschrieben.
Zur Fernverbindung innerhalb eines Reglerverbundes oder Netzwerkgruppen. Das können
mehrere Gruppen von Standard-CAN-Bus Verbindungen sein und/oder weiter entfernte Busteilnehmer
wie UVR1611- Regler, Bootloader udgl. beispielsweise in einer Heizzentrale.
Diese Schnittstelle ist über eine optische Übertragungsstrecke vom Standard-CAN-Bus elektrisch
potentialgetrennt.
Es empfiehlt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite des Kabels einen Buskonverter mit
diesem Anschluss zu verwenden, damit entlang der gesamten Fernverbindung keine kritischen
elektronischen Teile am Bus anliegen. Für solche Fälle erlaubt ein Schiebeschalter die
Wahl einer geringeren Übertragungsgeschwindigkeit als der üblichen 50 kBaud zur Erhöhung
der Störsicherheit sowie der maximalen Distanz.
Hinweis: Jeder CAN-Bus Teilnehmer ist durch seine eigene CAN- Adresse (Knotennummer)
von insgesamt 62 möglichen Adressen gekennzeichnet. Bei der Netzwerkplanung ist darauf
Rücksicht zu nehmen, dass ein Buskonverter die Netze aus Sicht der Daten nicht entkoppelt
und somit die Anzahl der verfügbaren Knotennummern ev. verdoppelt. Als Busteilnehmer
benötigt jeder einzelne Konverter vielmehr selber eine eigene Knotennummer, was die maximale
Anzahl an aktiven Knoten noch einmal reduziert. Diese eigene Nummer ist aber auf
beiden CAN-Seiten (standard und potentialfrei) die gleiche.